Unser Leistungsspektrum

In unserer hausärztlichen Praxis erfahren Sie eine umfassende medizinische Versorgung in Diagnostik, Therapie und Vorsorgemaßnahmen.
Die amtliche Zulassung als Gelbfieberimpfstelle rundet unser vielfältiges Leistungsspektrum ab.

EKG

Langzeit-EKG
Langzeit-Blutdruckmessung
Lungenfunktionsprüfungen
Ultraschall

Untersuchungen der Bauchorgane (Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Aorta, Lymphknoten, Milz, Nieren) und der Schilddrüse
Doppler

Untersuchungen der peripheren Arterien
Laboruntersuchungen

sämtliche Blutwerte, mikrobiologische Untersuchung von Abstrichen (Rachen, Wunden), Urinuntersuchungen, Stuhlproben
Impfungen

Standardimpfungen, für Kinder und Erwachsene gemäss den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission der BRD (STIKO),
Impfberatung vor beruflich oder privat veranlassten Auslandsreisen sowie Durchführung sämtlicher Impfungen.
Amtlich anerkannte Gelbfieber-Impfstelle
Vorsorgeuntersuchungen

Gesundheitsuntersuchung, Krebsvorsorge bei Männern (einschl. PSA), Hautkrebsscreening, Jugendschutzuntersuchungen

manuelle Medizin / Chiropraktik

Behandlungsmethode zur Wiederherstellung der Beweglichkeit von blockierten Gelenken sowie der umgebenden Muskulatur. Linderung der Schmerzsymptomatik

FDM (Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos)

osteopathisches Therapieverfahren zur Behandlung von Faszien bei Beschwerden des Bewegungsapparates
Kinesiotaping

je nach Anlagetechnik Stabilisierung, Muskelentspannung, Schmerzlinderung , Förderung des Lymphabflusses bei Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates
Palliativmedizin

ganzheitliche Behandlung und Begleitung von unheilbar erkrankten Patienten zur Verbesserung der Lebensqualität zuhause oder in einer stationären Einrichtung ( Plegeeinrichtung , Hospiz)

Neben unserem umfangreichen diagnostischen Spektrum möchten wir Ihnen einen Auszug aus dem therapeutischen Angebot unserer Praxis präsentieren.

Therapiespektrum

Das Therapiespektrum unserer Praxis lässt sich nicht mit wenigen Sätzen skizzieren.
Wir sind überzeugt, dass eine Behandlung nur erfolgreich sein kann, wenn ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient entsteht und der ganze Mensch in die Behandlung einbezogen wird. Neben der Diagnostik und Behandlung von akuten Erkrankungen besteht unsere Hauptaufgabe in der Behandlung und Begleitung von Patienten mit chronischen Krankheiten wie zum Beispiel:

  • Herz- Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen einschl. Marcumartherapie
  • Lungen- und Bronchialerkrankungen (Asthma, Pollenallergie, COPD)
  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Magen- und Darmerkrankungen (Refluxkrankheit, Magengeschwür, entzündliche Darmerkrankungen, Reizdarm)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule, rheumatisch oder degenerativ (Verordnung von Krankengymnastik oder Funktionstraining bei entsprechender Indikation)
  • Krebserkrankungen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Facharztpraxen

In unserer langjährigen Tätigkeit haben wir festgestellt, dass psychische und psychosomatische Erkrankungen erheblich zugenommen haben. Auch hier werden wir oft als erster Ansprechpartner gewählt.

Naturheilkunde

Die Naturheilkunde, insbesondere die klassischen Naturheilverfahren
(Ordnungstherapie, Hydrotherapie, Phytotherapie, Ernährungstherapie,
Bewegungstherapie) und die erweiterten Naturheilverfahren (ausleitende
Verfahren wie z.B. Aderlaß, Blutegeltherapie, Baunscheidtieren) können bei
einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden.
Hierzu zählen besonders folgende Gesundheitsstörungen:

  • Infekte der oberen Luftwege
  • Erhöhte Infektneigung (Atemwegsinfekte, Blaseninfektionen)
  • Störungen des vegetativen Nervensystems
  • Nervöse Unruhezustände, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen
  • Funktionelle Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Reizdarmsyndrom
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Gelenkbeschwerden, Arthrose
  • Rückenschmerzen
  • Schulter-Nacken- Schmerzen, Spannungskopfschmerz
  • Fibromyalgie

Bei vielen Beschwerden ist die alleinige Therapie mit Naturheilverfahren
ausreichend, wenn nötig, in Kombination mit der Schulmedizin.
Der Vorteil unserer Praxis ist, dass aufgrund einer fundierten
schulmedizinischen Ausbildung und einer ebenso fundierten
naturheilkundlichen Ausbildung beide Verfahren differenziert und optimal
eingesetzt werden können. Schulmedizin und Naturheilverfahren schließen
sich nicht aus, sondern ergänzen sich!
Das Motto ist hier: So natürlich wie möglich, so schulmedizinisch wie
nötig!
Folgende Therapien sollen hier kurz vorgestellt werden. Es handelt sich
hier erst einmal um kurze Informationen und erhebt nicht den Anspruch auf
Vollständigkeit.
In einem persönlichen Gespräch kann alles besprochen und Fragen
geklärt werden.

Phytotherapie:

Ist die Therapie mit Pflanzen und deren Extrakten.
Der Wirkstoff einer Heilpflanze ist immer ein Vielstoffgemisch. Die
rationale Phytotherapie muß genau so allen Anforderungen entsprechen in
Merkmalen Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit, wie ein
schulmedizinisches Präparat.
Hierbei ist es sehr wichtig, ein Phytotherapeutikum mit dem richtigen
Extrakt und dem optimalen Drogen-Extrakt Verhältnis auszuwählen.
Viele Phytotherapeutika die frei verkäuflich sind, haben nicht das
optimale Drogen-Extrakt-Verhältnis. Um so wichtiger ist es, hier die
Therapie mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.
Bei sehr vielen Erkrankungen kann eine alleinige Therapie mit Phytotherapeutika zur Verbesserung führen.

Hydrotherapie:

Beeinhaltet Therapien mit Wasser wie z.B. die klassische Kneipp-
Therapie mit
Bädern, Güssen, Wickeln und Auflagen. Diese Anwendungen können in der
Arztpraxis schlecht durchgeführt werden; umso wichtiger ist es,
bestimmte Anwendungen unter ärztlicher Anleitung regelmässig im
häuslichen Bereich durchzuführen. Erst die regelmässige Anwendung der
Hydrotherapie zeigt gute Erfolge.

Ordnungstherapie:

Ist der behutsame Umgang mit sich selber und seinen Ressourcen.
Der Arzt unterstützt den Patienten bei der Erarbeitung und Umsetztung von
gesundheitsfördernden Lebensordnungen im körperlichen und im seelischen
Bereich

Ernährungstherapie und Bewegungstherapie:

Beeinhaltet eine ausgewogene und vollwertige Ernährung unter
Berücksichtigung von Allergien, Unverträglichkeiten und chronischen
Erkrankungen. Ebenso sollte eine regelmäßige körperliche Bewegung, angepasst an
Konstitution, Alter und Vorlieben stattfinden.

Eigenbluttherapie:

Bei dieser Therapieform handelt es sich um eine typische Reiz-
Reaktionstherapie. Dies ist die Wirkungsweise bei vielen
naturheilkundlichen Therapieverfahren. Es wird ein Reiz gesetzt und der
Körper antwortet mit einer entsprechenden Reaktion.
Die Behandlung mit Eigenblut ist ein solches Reizverfahren, um die
körpereigene Regulation in Gang zu setzen.
Es wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen und in den
Gesäßmuskel zurückgespritzt. Der Körper reagiert mit einer Immunantwort
und die Abwehrkräfte werden angeregt.
Durch Zugabe homöopathischer Medikamente kann der Ablauf der
Immunreaktion gezielt gelenkt werden. So kann aus der unspezifischen
Abwehrsteigerung ein zielgerichteter Heilungsvorgang eingeleitet werden.
Bei folgenden Beschwerden hat sich die Eigenbluttherapie bewährt:

  • Gehäufte Infekte der Atemwege und der Harnblase
  • Gehäufte Herpesinfektionen
  • Allergien
  • Reizdarmsyndrom
  • Unruhezustände
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Vegetative Dystonie

Wie bei vielen naturheilkundlichen Anwendungen handelt es sich bei der
Eigenbluttherapie um eine Serienbehandlung. Bewährt hat sich eine Serie
von 10 Behandlungen. Die Dauer beträgt ca. 5 Wochen.

Schröpftherapie blutig und unblutig, Schröpfkopfmassage:

Die Schröpftherapie gehört zu den ” Ausleitenden Verfahren “.
Mithilfe eines Unterdrucks im Schröpfglas entsteht nach wenigen Minuten
eine Schröpfzone.
Diese ist kreisrund, gerötet und bleibt mehrere Tage sichtbar.
Sie entsteht duch Austritt roter Blutkörperchen aus den Blutgefäßen in
das Bindegewebe.
Es kommt NICHT zu einer Schädigung der Blutgefäße; die Blutkörperchen
werden schmerzlos duch die Gefäßwand gesaugt.
Die Ablagerung der Blutkörperchen und dessen Abbau löst nun eine
spezifische Immunreaktion im Körper aus. Es kommt zur vermehrten
Durchblutung und Durchwärmung.
Schmerz und Schlackenstoffe werden abtransportiert, Muskelverspannungen
lösen sich und Gelenkbeschwerden werden verbessert.
Bei folgenden Beschwerden hat sich das Schröpfen bewährt:

  • Schulter- Nacken Schmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Rückenschmerzen, Hexenschuss
  • Spannungskopfschmerz, Migräne
  • Hüftschmerzen
  • Infektanfälligkeit
  • Chron. Atemwegserkrankungen

Auch hier ist eine Serienbehandlung von ca. 4-6 Behandlungen sinnvoll.

Blutegeltherapie:

Ist eine sehr alte Heilmethode die heutzutage mit dem medizinischen
Blutegel (Hirudo medicinalis) durchgeführt wird. Sie gehört auch zu den
” Ausleitenden Verfahren “. Hier findet eine doppelte Wirkung statt. Zunächst haben wir die
ausleitende Wirkung; Entzündungs und Giftstoffe werden ausgeschwemmt.
Zudem beeinhaltet der Speichel mindestens 18 bekannte Wirksubstanzen
deren Wirkung folgendermaßen ist:
schmerzlindernd, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd,
gerinnungshemmend und abwehrverbessernd.
Bei folgenden Beschwerden wird eine Behandlung mit Blutegeln empfohlen:

  • Arthrosebeschwerden
  • Rheuma
  • Schulter-Nacken Schmerzen
  • Venenentzündung
  • Knieschmerzen, Hüftschmerzen
  • Gicht
  • Wundheilungsstörungen

Aderlaßtherapie, Infusionstherapie:

Der Aderlaß gehört zu den ältesten Verfahren. In der Vergangenheit wurde
er oft unkritisch eingesetzt und ist somit in Verruf geraten.
Bei vielen Beschwerden kann er eine deutliche Besserung erzielen.
Beim isovolämischen Aderlaß wird ca. 200 ml Blut abgelassen. Danach wird
eine Infusion verabreicht. Dieser können dann Medikamente zugefügt werden
z.B. zur Immunstärkung oder zur Entgiftung. Da das Volumen welches
abgelassen wurde mittels der Infusion wieder zugefügt wird, heißt diese
Form des Aderlasses: isovolämisch.
Bei folgenden Beschwerden hat sich eine Aderlaßtherapie bewährt:

  • Hoher Blutdruck
  • Ohrgeräusche
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Durchblutungsstörungen
  • Depressionen
  • Stauungsentzündungen

Infusionstherapie:

Bei einigen gesundheitlichen Problemen hat sich eine Serie von Infusionen
in die Vene bewährt.
Hierfür wird eine kleine Nadel in eine Vene gelegt und eine
Infusionsflüssigkeit mit einem bestimmten Zusatz infundiert.
Diese Zusätze können hochdosiertes Vitamin C, ein Multivitaminpräparat,
ein abwehrstärkendes oder durchblutungsförderndes Präparat sein.

Stuhluntersuchung/Mikrobiologische Therapie:

Unser Darm ist die größte Kontaktfläche des Körpers mit der Umwelt.
Er muß die mit der Nahrung zugeführten Nährstoffe aufnehmen und besitzt
dafür eine gewisse Durchlässigkeit.
Ein großer Teil der körpereigenen Abwehrzellen befindet sich im Darm.
Bakterien siedeln sich mit der Geburt beginnend im Darm an und bilden die
körpereigene Darmflora. Diese Darmflora schützt uns vor krankmachenden
Bakterien, Pilzen und Viren.
Bei vielen Erkrankungen ist die Darmflora gestört. Dies führt zu
unterschiedlichen Beschwerden, die sich nicht immer nur in Verdauungsproblemen äußern müssen.
Erkrankungen die mit einer gestörten Darmflora einhergehen können:

  • Allergische Erkrankungen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Chronische Müdigkeit
  • Hauterkrankungen
  • Verdauungsstörungen

Hierfür kann eine spezielle Stuhluntersuchung durchgeführt werden die
eine quantitative und qualitative Aussage über die Stuhlzusammensetzung
macht.
Das Ergebnis wird dann mit Ihnen in der Praxis ausgewertet und notwendige
Therapiemaßnahmen wie z.B. die Zufuhr von Kolibakterien kann
eingeleitet werden.

Baunscheidt-Verfahren:

Wurde von einem Uhrmachermeister entdeckt und gehört zu den
unspezifischen Reiztherapien.
Die Haut wird ganz oberflächlich gestichelt, so daß es zu keiner Blutung
kommt.
Danach wird ein spezielles Baunscheidtöl aufgetragen. Mit diesem Öl
wird ein weiterer Reiz gesetzt.
Die Wirkung beruht auf einer mechanischen und chemischen Hautreizung über
den Head Zonen.
Dies führt zu einer Schmerzlinderung, Durchblutungssteigerung und
Tonisierung der inneren Organe. Das Öl bewirkt eine Hautrötung , ein
Brennen und ggf. einen urtikariaartigen Hautausschlag.
Die Indikationen hierfür sind: Chron. Bronchitis, Asthma,
Nasennebenhöhlenentzündung kombiniert mit Bronchitis, Kopfschmerzen,
Fibromyalgie, Arthrosen, Schulter-Arm-Syndrom.
Bei allen o.g. Therapiemaßnahmen gibt es klare Indikationen und
Kontraindikationen.
In einem persönlichen Arzt-Patientengespräch wird dies im Vorfeld genau
erläutert.
Natürlich wird vor einer empfohlenen Therapiemaßnahme noch einmal genau
über die Wirkungen und die Nebenwirkungen gesprochen.
Bei einigen Maßnahmen, z.B die Blutegeltherapie, muß eine schriftliche
Aufklärung mit Einwilligung erfolgen.
Die o.g. Therapien sind eine Auswahl an naturheilkundlichen Behandlungen
die ich für sinnvoll erachte, und erheben nicht den Anspruch auf
Vollständigkeit.

Preise:

Viele naturheilkundliche Behandlungsverfahren zählen nicht zum
Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Diese medizinischen
Leistungen dürfen selbst dann, wenn sie ärztlich empfehlenswert oder
medizinisch sinnvoll sind, ausschließlich im Rahmen einer
Privatbehandlung durchgeführt werden und müssen nach der Gebührenordnung
für Ärzte (GOÄ) vom Patienten selbst bezahlt werden.
Je nach vereinbartem Tarif erstatten auch einige Privatversicherungen und
Beihilfestellen nicht immer alle Leistungen in vollem Umfang.
Sie werden selbstverständlich im Vorfeld darüber informiert, wenn
Leistungen selbst zu bezahlen sind. Vor der Behandlung erhalten Sie einen
schriftlichen Behandlungsvertrag.

Birgit Hart